
Pierre et Gilles - Abel
Jaaa, schön waren sie alle. Die Bilder, die Menschen… Und interessant und interessiert waren sie natürlich auch allesamt. Zu hunderten drängten sich die hippen Berliner durch die alten Gänge und Treppen des aka Postfuhramtes in Mitte. Das Kondenswasser tropfte von den Wänden, die Schweißtopfen von so mancher Stirn. Aber was hält man als kulturbewusster Berliner nicht alles aus, um DIE gefeiertste Ausstellungseröffnung des Monats zu erleben?!
Pierre et Gilles – seit 1976 ein schwules, kreatives, künstlerisches und obendrein französisches Wunder-Pärchen, welches die Kunstfreunde und solche, die es werden wollen, zuhauf verzückt und eben anlockt, wie an diesem Abend. Die hübschesten Männer hingen an der Wand, die lebenden sprachen entweder Französisch, Spanisch oder Englisch und standen neben jungen neugierigen und mächtig interessanten und selbstbewussten Frauen. Viele Unbekannte und nette normale Menschen zog der Abend an, aber natürlich auch die Créme de la Créme von Berlin. Die Gesichter, die man auf jedem „wichtigen“ Event erwischt, rauchend, trinkend, schwatzend und auffällig aussehend. So auffällig, dass sie schon wieder langweilig erscheinen, in meinen Augen.
Viel interessanter fand ich neben den Kunstwerken das hier. Das schönste an Kunst ist, wenn sie Menschen inspiriert und spontan geschieht, ohne Frage nach Kritik oder Meinung, sondern einfach nur entsteht.
Vorher… &… Nachher….

Party Victim 1

Party Victim 2